Mit Beginn des Jahres 2011 hat die LGH die Koordination der bei den Handwerkskammern angesiedelten Fachkräfte der Initiative „Jugend in Arbeit plus“ übernommen. Die Initiative gilt seit vielen Jahren als das Erfolgsmodell, um Jugendliche mit Vermittlungshemmnissen am Arbeitsmarkt doch in eine Beschäftigung zu bringen. Insbesondere Handwerksunternehmen haben sich dabei der inzwischen mehr als 30.000 jungen Menschen angenommen und den Großteil von ihnen auch nach der Qualifizierung und Eingliederung in einer regulären Arbeit behalten.
Finanziert wird die Initaitive aus Mitteln des Landes und des Europäischen Sozialfonds. Mit dem 2008 erfolgten Einstieg des Bundes in die Förderung der Lohnkostenzuschüsse für die Jugendlichen, deren Höhe und Dauer individuell durch die Agenturen für Arbeit und ARGEn festgelegt wird, hat das Landesprogramm "Jugend in Arbeit plus" die Funktion eines flankierenden Angebotes erhalten. Das Land unterstützt dabei einerseits die beteiligten Beratungsstellen und andererseits die Koordinatoren bei den Handwerkskammern und den IHKn. Die Kammerkoordinatoren tragen dabei insbesondere zu einer passgenauen Vermittlung der Jugendlichen in interessierte Betriebe bei, indem sie die jungen Leute und die Betriebe im Vorfeld beraten und die Arbeitsverhältnisse später noch eine gewisse Zeit begleiten.
Aufgabe der LGH ist es, zentrale Ansprechpartnerin für die Koordinatoren der nordrhein-westfälischen Handwerkskammern und Schnittstelle zu den übrigen Projektbeteiligten auf Landesebene zu sein. Im Rahmen ihrer Tätigkeiten unterstützt sie die Kammerfachkräfte bei deren regionalen Aufgabenstellungen, organisiert den Erfahrungsaustausch dieser Gruppe beispielsweise über regelmäßige zentrale Treffen und bearbeitet Fragestellungen, die von überregionaler Bedeutung sind.
Ihre Ansprechpartnerin:
Ina Grothe






