Kooperierende Unternehmen sind im Durchschnitt wirtschaftlich stabiler als Unternehmen, die keiner Kooperation angehören. Dies ist zusammengefasst das Ergebnis einer Studie, die das „Centrum für Angewandte Wirtschaftsforschung" der Universität Münster im Auftrag des Zentralverbandes gewerblicher Verbundgruppen (ZGV) durchgeführt hat.
Ergebnis: Kooperierende Unternehmen haben mit höherer Wahrscheinlichkeit ein geringeres Insolvenzrisiko als Unternehmen, die keinem Verbund angehören. Die Ergebnisse der Studie dokumentieren die Aktualität des Netzwerkgedankens und unterstreichen, dass Kooperationsmodelle erfolgreich im Wettbewerb bestehen können. Die Studie untersuchte die Bonität von mittelständischen Unternehmen anhand einer Stichprobe von 16.000 kooperierenden Unternehmen und einer Zufallsstichprobe von 15.000 vergleichbaren Firmen. Dabei wurde der Creditreform-Bonitätsindex als Indikator für das Risiko der Unternehmen verwendet und zusätzlich zu den Bonitätsfaktoren die Verbundgruppenmitgliedschaft als erklärender Einflussgröße für die Bonität der Unternehmen getestet.
Das Ergebnis ist eindeutig und statistisch signifikant: Kooperierende Unternehmen haben ein besseres Risikoprofil. Die wissenschaftlich und statistisch korrekte Formulierung lautet: Kooperierende Unternehmen haben eine höhere Wahrscheinlichkeit eines niedrigeren Insolvenzrisikos als nicht-kooperierende Unternehmen.
Weitere Informationen - auch zum Genossenschaftswesen - im Internet: www.ifg-muenster.de




Knapp 60 Handwerker(innen) und Vertreter(innen) aus Handwerksorganisationen informierten sich am 18. April über die Zusammenhänge von gesellschaftlicher Verantwortung und wirtschaftlichem Erfolg in den Räumlichkeiten der Grillo-Werke AG in Duisburg.

