„Wir wollen mit der Zukunfts-Initiative Handwerk Nordrhein-Westfalen neue Themenfelder für die Unternehmen erschließen. Sie sollen veränderte Marktanforderungen und gewandelte gesellschaftliche Bedürfnisse schneller erkennen und Lösungsstrategien entwickeln können. Dies soll ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken und dazu beitragen, Arbeitsplätze im Handwerk zu sichern und zu schaffen.“ Diese Ziele formulierte Wirtschaftsministerin Christa Thoben für das Projekt, das sich als breit angelegtes Unternehmensentwicklungskonzept versteht.
In Seminaren, Workshops und rund 5.000 direkten Unternehmensberatungen sollen mit der „Zukunfts-Initiative Handwerk Nordrhein-Westfalen“ bis Mitte 2012 neue Geschäftsfelder für die rund 175.000 handwerklichen Unternehmen erschlossen werden. Dabei geht es unter anderem um neuartige Produkte und Dienstleistungen in einer älter werdenden Gesellschaft, um Marketingkompetenz und die Erschließung von Auslandsmärkten.
Details zu den Projektaktivitäten erfahren Sie demnächst in einem regelmäßig erscheinenden Newsletter. Wenn Sie ihn beziehen möchten, mailen Sie bitte an siebert@lgh.de .
Die Zukunfts-Initiative ist Bestandteil des Mittelstandspaketes VI der Landesregierung. Sie wird koordiniert und getragen von der Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks (LGH). Partner vor Ort sind die Handwerkskammern, die handwerklichen Fachverbände und weitere Organisationen (siehe auch „Unsere Projektpartner").
Offiziell gestartet ist die Zukunfts-Initiative am 1. Juni. Die Gesamtkosten betragen zwölf Millionen Euro. Davon werden 8,6 Millionen durch das NRW-EU-Ziel-2-Programm finanziert, unter anderem aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Die restlichen 3,4 Millionen Euro bringen die Spitzenorganisationen des Handwerks auf.
Grundlage für die Zukunfts-Initiative waren die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt Handwerk NRW, die das Wirtschaftsministerium, der Westdeutsche Handwerkskammertag und die LGH durchgeführt hatten, sowie eine Studie der Baseler Prognos AG. Das neue Projekt baut aber auch auf einer Reihe von Aktivitäten der LGH und des NRW-Handwerks auf, die jedoch bislang zumeist auf das alte Ziel-2-Gebiet, im Kern das Ruhrgebiet beschränkt waren. „Mit der Zukunfts-Initiative soll nun landesweit eine große Breitenwirkung erzielt werden. In einem Klima von Innovation und Wettbewerbsstärkung wollen wir die Handwerksunternehmen in allen Regionen in NRW an die Herausforderungen der Zukunft heranführen und sie für die damit verbundenen Chancen sensibilisieren", erklärte der Geschäftsführer der LGH, Reiner Nolten.
Vor allem in der Zukunftswerkstatt waren die Bewältigung des Demografischen Wandels, die Marketing- und Dienstleistungskompetenz der Unternehmen und ihre außenwirtschaftliche Kompetenz als Themenfelder herausgearbeitet worden, die große Bedeutung für die Zukunftsfestigkeit des NRW-Handwerks haben. Die Erkenntnisse der Zukunftswerkstatt sollen daher jetzt in konkrete betriebliche Strategien umgesetzt werden.
Das Projekt wird gefördert durch




