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Handwerksinitiative NRW
Westdeutscher Handwerkskammertag
Unternehmerverband Handwerk NRW (LFH) 
Landesvereinigung der Fachverbände des Handwerks Landesregierung Nordrhein-Westfalen Das Handwerk LAND NRW


Beratungsprogramm Wirtschaft NRW

Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union fördern im Beratungsprogramm Wirtschaft NRW (BPW) Beratungen zur Gründung oder Übernahme von Unternehmen in Nordrhein-Westfalen. Details zur Förderung und den Voraussetzungen sind in den Richtlinien zum BPW festgelegt. Erläuterungen dazu finden sich in den "Hinweisen zur Förderpraxis".

Im Falle von Neugründungen werden bis zu vier Beratungstagewerke gefördert, bei Übernahmen bis zu sechs Tagewerke. Der Zuschuss beträgt 50% der Beratungskosten, maximal jedoch 400 Euro je Beratungstagewerk. Bei Personen, die Arbeitslosengeld II beziehen, sowie bei Hochschulabsolventen und Berufsrückkehrenden mit vergleichbarer Einkommenslage kann der Zuschuss für Gründungsberatungen auf 80% des Tagewerksatzes, maximal jedoch 400 Euro pro Tagewerk, erhöht werden.

Es können nur Beratungen von unabhängigen Beratern gefördert werden, die über eine entsprechende Erfahrung und Sachkunde - d.h. über eine qualifizierte Ausbildung und/oder Berufserfahrung und eine mehrjährigen Erfahrung in der Beratung von Unternehmen - verfügen und dies gegenüber der LGH oder der IBP nachgewiesen haben. Grundlage für den Nachweis ist u.a. das sogenannte "Beraterprofil".

Vor der Antragstellung ist ein persönliches Kontaktgespräch bei einer für das Programm zugelassenen Regionalen Anlaufstelle zu führen, an dem neben dem Antragsteller ein Vertreter der Anlaufstelle und der für die Beratung vorgesehene Berater teilnehmen. Details zum Antragsverfahren und zum Ablauf sind in den Übersichten "Hinweise zum Verfahren für Gründer/innen" und "Hinweise zum Verfahren für Berater/innen" zusammengestellt. Eine Voraussetzung für die Förderung ist ein positives Votum der Anlaufstelle zur geplanten Beratung.

Mit der Beratung darf erst nach Erteilung des schriftlichen Förderbescheides (im Handwerk durch die LGH, in den übrigen Branchen durch die IBP) an den Antragsteller begonnen werden. Auftakt ist der Abschluss eines schriftlichen Beratungsvertrages für die zu fördernde Beratung zwischen dem Gründungs- bzw. Übernahmewilligen und dem vorgesehenen Berater. Als praktische Hilfe für den Vertragsabschluss steht das Hinweisblatt "Beratungsvertrag – Was ist zu klären?" und ein Muster-Beratungsvertrag zur Verfügung,

Berater finden zudem hier Hinweise für die Erstellung von Beratungsangeboten zum BPW.   


Ansprechpartner bei der LGH:

Gabriele Nacke
Telefon: 0211/ 30108-315
Telefax: 0211/ 30108-500
E-Mail: nacke@lgh.de

Thomas Waxweiler (Abteilungsleiter)


Statistiken und Ergebnisse der Evaluierung im Beratungsprogramm Wirtschaft NRW finden Sie hier als Förderbericht.