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Handwerksinitiative NRW
Westdeutscher Handwerkskammertag
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Landesvereinigung der Fachverbände des Handwerks Landesregierung Nordrhein-Westfalen Das Handwerk Empfängerbefragung 2013

LGH-News

06.12.2016 - Ihre Stimme in Europa


In Brüssel werden regelmäßig Entscheidungen getroffen, die spürbare Auswirkungen auf alle Bürgerinnen und Bürgwer sowie Unternehmen im europäischen Raum haben. Einige davon werden als positiv und hilfreich empfunden - viele andere jedoch werden als Bevormundung oder gar Angriff auf die Selbstbestimmtheit... 
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01.01.2016 - Neue Richtlinien für Meistergründungsprämie ab Januar 2016


Im November 2015 wurde eine Änderung der Richtlinien für die Meistergründungsprämie beschlossen und veröffentlicht. Ab Januar 2016 sind daher insbesondere zwei Änderungen für die Antragsteller von Bedeutung: Das Gründungsvorhaben darf grundsätzlich nicht vor der Erteilung des ... 
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05.11.2015 - Neuer Vorstand gewählt


Auf der Jahresmitgliederversammlung der Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks e. V. (LGH), am gestrigen Donnerstag, den 05.11.2015 wurde der neue Vorstand einstimmig gewählt. Zum Nachfolger von Hans Rath wurde Präsident des Unternehmerverbandes Handwerk NRW (LFH), Dipl.-Ing. Hans-Joachim... 
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LAND NRW

Innovationscluster Handwerk NRW

Förderbekanntmachung „Innovationscluster Handwerk NRW“
(Konkretisierung der VV zu § 23 LHO)

 
Veröffentlicht von:
Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk und der Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks e.V.
 

Datum der Bekanntmachung: 19.12.2016

 
1. Zuwendungszweck, Rechtsgrundlage

 
1.1 Zuwendungszweck
Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die Information, Vernetzung und Unterstützung von kleinen und mittleren Handwerksunternehmen im Sinne einer Clusterbildung in den Bereichen „Anpassung an veränderte Altersstrukturen“ (IC-H1) sowie „Klima- und ressourcenwirksame Nachhaltigkeit“ (IC-H2). Querschnittsziel ist dabei die Entwicklung innovativer Strategien auf Basis digitaler Lösungen.


1.2 Rechtsgrundlagen
Das Land Nordrhein-Westfalen gewährt die Zuwendungen nach Maßgabe dieser Bekanntmachung, der §§ 23 und 44 der Landeshaushaltsordnung (LHO) und den dazu erlassenen Verwaltungsvorschriften (VV). Ein Rechtsanspruch auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht. Die Bewilligungsbehörde entscheidet nach pflichtgemäßem Ermessen im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.
Die Zuwendung ist als Beihilfe gemäß der Verordnung (EU) Nr. 651/2014 der Kommission vom 17. Juni 2014 zur Feststellung der Vereinbarkeit bestimmter Gruppen von Beihilfen mit dem Binnenmarkt in Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) (Allgemeine Gruppenfreistellungsverordnung, ABl. EU L 187) von der Anmeldepflicht nach Artikel 107 Absatz 3 AEUV freigestellt.
Die Förderung beruht insbesondere auf Artikel 27 in Verbindung mit Kapitel I der AGVO in der jeweils geltenden Fassung.
Einem Unternehmen, das einer Rückforderungsanordnung aufgrund einer früheren Kommissionsentscheidung zur Feststellung der Rechtswidrigkeit und Unvereinbarkeit einer Beihilfe mit dem Gemeinsamen Markt nicht Folge geleistet hat, dürfen keine Einzelbeihilfen gewährt werden (Artikel 1 Nummer 4a und 4b AGVO).


2. Zuwendungsempfänger
Antragsberechtigt sind
- Handwerkskammern als regionale Vertretung der Handwerkunternehmen in NRW
- Fachverbände/Landesinnungsverbände als sektorale Vertreter des Handwerks in NRW
Die oben genannten Einrichtungen können im Rahmen von Verbundanträgen/Ersatzanträgen weitere Handwerksorganisationen, z.B. Kreishandwerkerschaften oder handwerkliche Bildungszentren einbinden.


3. Zuwendungsvoraussetzungen
Um die Vernetzung, Information und Unterstützung der Clusterunternehmen gewährleisten zu können, sind hohe Kompetenzen der Bewerber gefordert. Daher richtet sich die Maßnahme an Einrichtungen, die nachweislich
• einen direkten Zugang zu Handwerksunternehmen haben
• auf bestehende Erfahrungswerte in Hinblick auf die Zielgruppe und die Clusterthemen zugreifen können (Referenzprojekte etc.)
• über Netzwerke verfügen, an denen Handwerksunternehmen bereits partizipieren
• Vertretungen in oder Zugang zu kommunalen Akteuren der Wirtschaftsförderung haben
• über die zur Umsetzung notwendigen Ressourcen - insbesondere über qualifiziertes Personal verfügen
Die Erfüllung der genannten Zuwendungsvoraussetzungen ist in den vorzulegenden Bewerbungsunterlagen nachzuweisen.


4. Art und Umfang, Höhe der Zuwendung
Die Zuwendungen können auf dem Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse im Zuge der Anteilsfinanzierung gewährt werden. Zuwendungsfähig für Antragsteller ist der projektbedingte Mehraufwand wie Personal-, Sach- und Reisemittel sowie projektbezogene Investitionen, die nicht der Grundausstattung der Antragstellerin oder des Antragstellers zuzurechnen sind. Indirekte Kosten werden über eine Gemeinausgabenpauschale von 10% der beantragten Personalkosten erstattet.
Für die Umsetzung können Mittel in Höhe von maximal 200 000 € pro Jahr beantragt werden. Bei Verbundanträgen erhöht sich diese Grenze um 100 000 € pro beteiligtem Verbundpartner und Jahr. Die Förderung erfolgt dabei als Innovationscluster im Sinne der AGVO mit einer Förderquote von maximal 50 %. Die Innovationscluster und die Bewilligung sind für eine Laufzeit von drei Jahren angelegt.


5. Sonstige Zuwendungsbestimmungen
Bestandteil eines Zuwendungsbescheids auf Ausgabenbasis werden grundsätzlich die Allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung (ANBest-P). Die Zuwendungsempfänger verpflichten sich zudem,
• aktiv an der Evaluation ihrer Projekte durch die damit beauftragte Einrichtung mitzuwirken.
• den Wissenstransfer zwischen Cluster-Netzwerke zu befördern.
• zu Projektbeginn verbindliche Zielvorgaben bezüglich Anzahl und Art der umzusetzenden Maßnahmen sowie Anzahl der in Clusteraktivitäten einbezogenen Handwerkunternehmen zu formulieren.
• den Projektträger regelmäßig über die Projektfortschritte zu unterrichten


6. Verfahren

 
6.1 Bewilligungsbehörde, Antragsunterlagen, Antragsberatung
Die Fördermaßnahme wird von der Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks e.V. (LGH) abgewickelt:
LGH Auf’m Tetelberg 7 40221 Düsseldorf
Ansprechpartner ist:
Herr Oliver Steinke Telefon: 0211 / 30108 - 391 Telefax: 0211 / 30108 - 500 E-Mail: steinke@lgh.de
Soweit sich hierzu Änderungen ergeben, werden sie an dieser Stelle in geeigneter Weise bekannt gegeben.
Es wird empfohlen, vor dem Einreichen von Anträgen mit der LGH Kontakt aufzunehmen.
Vordrucke für Förderanträge, Richtlinien, Merkblätter, Hinweise und Nebenbestimmungen können unter diesem Text abgerufen oder unmittelbar bei der LGH angefordert werden.


6.2 Organisation des Verfahrens
Für die Bewilligung, Auszahlung und Abrechnung der Zuwendung sowie für den Nachweis und die Prüfung der Verwendung und die gegebenenfalls erforderliche Aufhebung des Zuwendungsbescheides und die Rückforderung der gewährten Zuwendung gelten die Verwaltungsvorschriften zu § 44 LHO und § 23 LHO.


6.3 Einreichung von Projektanträgen
Die vollständigen Projektanträge sind bei der LGH einzureichen, diese bestehen aus:
• Formantrag
• Absichts- und Verpflichtungserklärung
• Projektskizze mit Umsetzungsbeschreibung (max. 3 DIN A4 Seiten)
• Kosten- und Finanzierungsplan
• Subventionserhebliche Erklärung

 

Download der Antragsunterlagen