Düsseldorf (LGH). Die Erfassung ist zwar noch nicht abgeschlossen, aber das Zwischenziel der 1.000sten Beratung in einem Betrieb seit dem Start des Projektes Zukunfts-Initiative Handwerk Nordrhein-Westfalen vor genau einem Jahr ist mit Sicherheit erreicht. „Das ist eine erfreuliche Resonanz auf unsere Angebote“, sagte Projektleiter Jürgen-Johannes Lau, der stellvertretende Geschäftsführer der Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks (LGH). „Viele Betriebe haben erkannt, wie wichtig es ist, sich den aktuellen Herausforderungen zu stellen und dabei auf die Angebote der Berater bei den Handwerkskammern und Fachverbänden zurückzugreifen.“
Die aktuellen konjunkturellen und wirtschaftlichen Turbulenzen hätten in den Unternehmen viel Zeit und Energie gebunden. Diese Tatsache sowie der organisatorische und inhaltliche Aufbau der Zukunfts-Initiative mit ihren Schwerpunkten Außenwirtschaft, Demografischer Wandel und Marketing hätten zu Beginn dem Beratungsaufkommen Grenzen gesetzt. Doch, so Lau weiter, „jetzt liegen wir gut im Plan“.Am größten ist das Interesse an der kostenfreien Hilfestellung durch die ZIH-Mitarbeiter aus 21 Handwerksorganisationen im Bereich Marketing, doch wächst in den letzten Monaten auch der Bedarf in Sachen Demografischer Wandel deutlich. Weiterhin schleppend ist die Nachfrage nach einer strategischen Außenwirtschaftsberatung. Allerdings werden hier verstärkt Kurzberatungen und Recherchen von Betrieben gewünscht, die bereits jenseits der Grenzen aktiv sind und sich so neue beziehungsweise zusätzliche Geschäftsfelder erschlossen haben.
Was die Branchen und die Größe der beratenen Unternehmen anbelangt, so ist dort ein guter Querschnitt aus dem NRW-Handwerk erkennbar - vom Friseur über den Maler und den Fleischer bis zum Orthopädietechniker, vom Gründer bis zur gut 100 Jahre alten Firma, vom Ein-Mann-Betrieb bis zu Unternehmen mit 90, 100 und sogar deutlich mehr Mitarbeitern. „Sie alle – und natürlich auch die übrigen Handwerksbetriebe im Land – wollen wir für veränderte Marktanforderungen und gesellschaftliche Bedürfnisse fit machen, damit sie Lösungsstrategien entwickeln und umsetzen können. Dies soll ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken und dazu beitragen, Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen“, warb Jürgen-Johannes Lau für weitere Nachfrage nach Beratungsleistungen.





