Düsseldorf (LGH). Messen bieten eine gute Möglichkeit, einen ausländischen Markt kennen zu lernen oder seine Position dort zu festigen. Im Rahmen ihres Projektes Zukunfts-Initiative Handwerk Nordrhein-Westfalen bietet die Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks (LGH) diese Chance im Herbst für Unternehmen aus den Gesundheitshandwerken, die sich für Spanien interessieren, und für Bau- und Ausbaubetriebe mit Blick auf Großbritannien. Nähere Informationen geben die Außenwirtschaftsberater der Handwerkskammern und Fachverbände.
Ihre Marktchancen im Bereich Orthopädie, Rehabilitation und Altenpflege in Spanien können nordrhein-westfälische Betriebe auf einer Unternehmerreise abschätzen, die vom 29. September bis 1. Oktober nach Madrid führt. Anlass sind die Fachmessen „Orto“ und „Pro Care“. Interessant ist die Fahrt für Firmen mit den Schwerpunkten Orthesen/Prothesen, Rehabilitationstechnik, orthopädisches Schuhwerk, Mobilitätshilfen, Ernährung, Textilien und Bekleidung, Raumeinrichtung, Gebäudetechnik, Kommunikationstechnologie für diese Kundengruppen. Entsprechende Produkte aus Deutschland sind in Spanien sehr beliebt.Bei der Reise sollen die Messen als Plattform genutzt werden, um Geschäftsbeziehungen anzubahnen oder zu vertiefen. Unternehmer, die sich erstmals mit dem spanischen Markt auseinandersetzen, erhalten bei einem Branchenseminar zu Beginn des Madrid-Aufenthaltes erste Informationen. Neben dem Besuch der Messen sind Firmenvisiten, ein Netzwerktreffen mit spanischen Unternehmen sowie die Besichtigung einer Reha-Klinik geplant. Dank der Förderung durch NRW.International müssen die Teilnehmer lediglich die Fahrt- und Übernachtungskosten tragen. Anmeldeschluss ist am 30. Juni.
Die Messe „Interbuild“ in Birmingham haben Bau- und Ausbaubetriebe aus NRW schon mehrfach als Eintrittstor in den britischen Markt genutzt. Die Nachfolgeveranstaltung „Best“ vom 17. bis 20. Oktober soll deswegen wieder einen deutschen Gemeinschaftsstand haben. Diese Messe deckt als einzige Veranstaltung in Großbritannien den kompletten Bausektor ab. Die Voraussagen zur Baukonjunktur „auf der Insel“ gehen von einem jährlichen Wachstum von knapp drei Prozent bis 2015 aus. Das deutsche Bau- und Ausbauhandwerk vom Innenausbau bis zu Bedachungen, von der Energietechnik bis zu Küchenmöbeln genießt dort einen exzellenten Ruf. Wer davon profitieren will, sollte sich bis zum 15. Juli um eine Standfläche im „German Pavillon“ bewerben. Soll eine finanzielle Förderung durch den Bund zustande kommen, müssen mindestens zehn Unternehmen die Reise nach Birmingham antreten.





