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Westdeutscher Handwerkskammertag
Unternehmerverband Handwerk NRW (LFH) 
Landesvereinigung der Fachverbände des Handwerks Landesregierung Nordrhein-Westfalen Das Handwerk

LGH-News

06.09.2010 - Wieder starke Handwerkspräsenz auf der „Start“


Düsseldorf (LGH). „Chef werden!" steht als Schlagwort über der „Start"-Messe für Gründer, die am 24. und 25. September in der Messe Essen stattfindet. Auf dem Stand der Startercenter NRW in Halle 12 werden wieder Berater der Handwerkskammern und Mitarbeiter der Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks (LGH) bereit... 
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02.09.2010 - Zukunfts-Initiative: Mit der neuen FAQ-Liste von Kollegen-Fragen profitieren 


Düsseldorf (LGH). Weit über 1.200 ausführliche Vor-Ort-Beratungen haben die 35 Experten von Handwerkskammern und Fachverbänden im Rahmen des Projektes Zukunfts-Initiative Handwerk Nordrhein-Westfalen inzwischen absolviert. Hinzu kommen noch weit mehr kürzere Kontakte, vor allem am Telefon. Die Vielfalt der Fragen von Seiten der Unternehmer ist... 
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26.08.2010 - Handwerk NRW will Fortsetzung der EU-Strukturförderung 


Düsseldorf (LGH). Im bevölkerungsreichsten Bundesland besitzt die Strukturförderung durch die Europäische Union traditionell ein besonderes Gewicht. Der Übergang von Kohle und Stahl zu anderen Industrien und Technologien, der vergleichsweise geringe Besatz mit kleinen und mittleren Unternehmen und andere Themen waren und sind in... 
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LAND NRW

Existenzgründerinnen

Das Streben nach Unabhängigkeit steht bei Frauen, anders als bei Männern, an erster Stelle der Gründungsmotive. Dies ergab eine Untersuchung. Erst mit weitem Abstand folgen die berufliche Selbstverwirklichung und das Streben nach höherem Einkommen.

Der Anteil der Unternehmerinnen in Deutschland hat sich seit den 70er Jahren fast verdreifacht. Um diesen positiven Trend weiter zu verstärken, ist es wichtig, dass sich Existenzgründerinnen bei einer richtigen Geschäftsidee mit ihrer Einsatzbereitschaft, Kreativität und Verantwortungsfähigkeit genauso entfalten können wie ihr männliches Pendant. Notwendig sind deshalb angemessene Ansprache und Beratung , die auf die teilweise besondere wirtschaftliche, berufliche und familiäre Situation vieler gründungswilliger Frauen eingehen.

Probleme auf dem Weg in die Selbstständigkeit:

Tipp:
Bereiten Sie sich auf Gespräche mit Ihrer Bank gründlich vor! Treten Sie selbstbewusst auf und legen Sie ein ausgearbeitetes Unternehmenskonzept vor!

Deshalb gilt: Nicht aufgeben, sondern selbstbewusst bleiben. Wenn die ersten Hürden genommen sind und Ihre Persönlichkeit als Unternehmerin überzeugt, schwinden anfängliche Vorbehalte schnell.

Tipp:
Weiterbildungseinrichtungen, Frauen-Vereinigungen und -verbände bieten besondere Verhaltenstrainings- und Rhetorik-Kurse an.

In der Gründungsphase, aber auch später sind Selbstständige auf Unterstützung aus ihrem persönlichen Umfeld angewiesen. Während Existenzgründer in der Regel auf die Hilfe ihrer Partnerin rechnen können, haben Gründerinnen hier häufig mit Problemen zu kämpfen, vor allem dann, wenn sie Kinder haben.

Immer noch erlernen Frauen oftmals traditionelle Frauenberufe, die ihnen eine spätere selbstständige Existenz erschweren.

Tipp:
Diese Nachteile können durch besondere Weiterbildungsangebote ausgeglichen werden, etwa über Know-how zur Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiterführung oder zur Finanzierung.

Viele Frauen verfügen über deutlich weniger eigene finanzielle Mittel als Männer. Grund dafür ist meist ihre Stellung als Hausfrau ohne eigenes Einkommen in der Familie. Zwangsläufig fehlen Existenzgründerinnen auch in der Regel genügend bankübliche Sicherheiten, die sie für einen Bankkredit vorweisen müssten.

Trotz aller besonderen Schwierigkeiten gilt aber: Wenn Frauen sich selbstständig machen, sind sie dabei im Schnitt erfolgreicher als Männer. Der Anteil der Frauen, die scheitern und deshalb die öffentlichen Fördergelder nicht mehr zurückzahlen können, ist kleiner als der entsprechende Anteil bei den Männern. Ein Grund dafür: Gründerinnen gehen ihr Gründungsvorhaben realistischer an und vermeiden zu große Risiken.

Beratung für Frauen
Mit dem praxisorientierten Leitfaden „Frauen unternehmen was - Tipps für Existenzgründerinnen" liefert das BMWi erste grundlegende Informationen als Einstiegslektüre. Umfangreiche Hilfestellungen bieten die Informations- und Schulungsveranstaltungen zur Existenzgründung und -sicherung. Gefördert werden sie vom Bund und von den Ländern. Zur Vorbereitung von Existenzgründungen ist es ratsam, die qualifizierten Beratungsdienstleistungen von Kammern, Verbänden, Kreditinstituten, Rechtsanwälten, Steuerberatern und Unternehmensberatern in Anspruch zu nehmen.

Publikationen
Broschüre des Bundesministeriums für Wirtschaft:
Erfolgreich selbständig. Frauen unternehmen was! - Tipps für Existenzgründerinnen"

Bestellen unter: http://www.bmwi.de/

Beratungsstellen für Existenzgründerinnen:
B.F.B.M. - Bundesverband der Frau in Business und Management
[www.bfbm.de]

Das Deutsche Gründerinnen Forum e.V. (DGF) vermittelt Kontakte und gibt Hinweise zu Ausbildung, Beratung und Finanzierung von Existenzgründungen
Deutsches Gründerinnen Forum [www.dgfev.de]

Frauen am Werk e.V. bietet eine umfangreiche Internet-Linksammlung zu Frauennetzwerken
Frauen am Werk [www.frauen-am-werk.de]

Hilfe für Existenzgründerinnen

Das Institut der Deutschen Wirtschaft hat auf einer Seite Tipps und Anlaufstellen für Gründerinnen zusammengestellt - vom Verband Deutscher Unternehmerinnen bis zum Expertinnen-Beratungsnetz: (http://www.deutschland-innovativ.de/)

Die bundesweite gründerinnenagentur (bga) ist das erste und einzige deutschlandweite Kompetenz- und Servicezentrum zur unternehmerischen Selbstständigkeit von Frauen über alle Branchen und Phasen der Existenzgründung, Festigung und Unternehmensnachfolge. Sie bündelt unter www.gruenderinnenagentur.de Kontakte und Informationen zu Experten und Expertinnen, Studien, Beratungseinrichtungen und Netzwerken. Eine Telefon-Hotline bietet persönliche Erstberatung (Tel.: 01805 / 22 90 22). Die bga wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und dem Europäischen Sozialfonds.